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Bildungsabbau

Keine noch grösseren Klassen
Mit der Neuorganisierung der Sekundarschulkreise werden die Klassen vergrössert und die Klassenzahl damit verkleinert. Tendenziell ist es so: Je grösser die Klasse, desto schlechter das Lernklima. Der Kanton senkt die Bildungsqualität.

Keine Streichung des Kantonsbeitrags an den Vorkurs für Gestaltung
Wenn der Kanton jungen, kreativen Menschen keinen Beitrag an den Vorkurs für Gestaltung mehr zahlt, wird damit weniger Vermögenden der Zutritt stark erschwert.

Keine Kürzung des Brückenangebots BVS 2 und keine Abschaffung des KV-Vorkurses
Diese Angebote sind sehr wichtig für schwächere Schülerinnen und Schüler. Werden sie abgeschafft oder stark gekürzt, sinken die Bildungschancen dieser Schülerinnen und Schüler und sie rutschen einfacher in die Arbeitslosigkeit oder die Sozialhilfe ab, was den Staat wiederum viel Geld kostet. Ein Abbau bei Bildungsangeboten für SchülerInnen, die es sonst schon genug schwer haben, ist unsozial und auch finanziell kontraproduktiv.

Keine unbezahlte Verlängerung von Arbeitszeiten für Lehrpersonen und keine Entlassungen
Lehrpersonen sollen ihre "Effizienz steigern". Das heisst: Noch länger und schneller arbeiten als bisher. Das senkt die Qualität des Unterrichts. Lehrerinnen und Lehrer arbeiten bereits heute immer mehr, und das bei real sinkenden Löhnen. Ihre Aufgaben nehmen aber laufend zu. Keine schlechteren Arbeitsbedingungen für Lehrpersonen!